Willkommen im Abenteuer!

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Spezialabzeichen der Guides und Späher PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Webmaster   
Mittwoch, den 25. März 2009 um 17:17 Uhr

Voraussetzungen zum Erwerb von Spezialabzeichen

  • Den Weg zum Versprechen vollständig abgelegt haben.
  • Pro vollständig abgelegten Schwerpunkt der 2. Klasse dürfen maximal 2 weitere Spezialabzeichen aus diesem Schwerpunkt abgelegt werden.
  • Mehr als zwei Spezialabzeichen aus einem Schwerpunkt kann nach fertig abgelegter 2. Klasse und vollständig abgelegten Schwerpunkt der 1. Klasse erarbeitet werden.

Die Schwerpunkte

Verantwortungsbewusstes Leben in der Gemeinschaft

Weltweite Verbundenheit

Kritisches Auseinandersetzen mit sich und der Umwelt

Einfaches und Naturverbundenes Leben

Bereitschaft zum Abenteuer des Lebens

Schöpferisches Tun

Leben aus dem Glauben

Körperbewusstsein und körperliche Leistungsfähigkeit


Verantwortungsbewusstes Leben in der Gemeinschaft

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Gastgeben

1. Eine Einladung für ein Treffen entwerfen.

2. Das Programm dafür zusammenstellen (Musik, Spiele).

3. Tischschmuck selbst herstellen.

4. Die Gäste richtig empfangen.

5. Für Imbiss und Getränke sorgen.

Die Einladung geht an alle Patrullenmitglieder und TruppleiterInnen.

Haushalt

1. Einen Monat lang die sanitären Anlagen zu Hause sauber halten.

2. Bügeln einer Bluse oder eines Hemdes, einiger Handtücher, einer Hose oder eines Rockes, Ausbürsten eines Mantels und Waschen von einem Paar Socken.

3. Kenntnisse über die Bedienung und Wartung von Waschmaschine, Bügeleisen, Elektro- oder Gasherd (inkl. Backrohr) und Staubsauger.

4. Reinlichkeit zu Hause und am Lager zeigen.

5. Umweltschutz im Haushalt anwenden (Mülltrennung, biologische Putzmittel, Energiesparmaßnahmen, ...).

6. Informiere dich und verwende Hausmittel (Fleckentfernung, Schädlingsbekämpfung, Kochtips, ...).

Kinderpflege

1. Nachweis oder Bestätigung über fünf Einsätze als Babysitter.

2. Säugling
a) Wickeln können und vorführen.
b) Wissen, wie man eine Flaschenmahlzeit bereitet und gibt.
c) Über die Wichtigkeit des Stillens Bescheid wissen.

3. Kleinkind
a) Kenntnis über richtige Kleidung zur bestimmten Jahreszeit.
b) Angaben über die Art des Spielzeugs von Kleinkindern.
c) Ein Spielzeug basteln.

4. Wissen um Gefahrenquellen in Haus und Garten - Unfallverhütung. Wissen, wo im Falle eines Unfalles Hilfe geholt werden kann.

Nachbarschaftshilfe

1. Was ist Nachbarschaftshilfe? Herausfinden, wer im Haus, in der Straße oder unmittelbaren Umgebung Hilfe benötigt.

Familie

2. Auf Kinder aufpassen, während die Mutter oder der Vater Erledigungen machen muss.

3. Eine Wochenendgestaltung mit der Familie erarbeiten und durchführen.

Eine der folgenden Themengruppen zur Wahl über längere Zeit ausführen:

Alte und Kranke

4. Kleine Einkäufe erledigen

5. Bei der Erledigung von einfachen Hausarbeiten mithelfen.

6. Einfache Postwege übernehmen.

7. Aufmunterung und Unterhaltung

AusländerInnen

8. Hilfe bei Hausaufgaben leisten.

9. Versuche, ein ausländisches Kind in deine Patrulle zu integrieren.

Weltweite Verbundenheit

Dolmetsch

1. Ein Gespräch, das leichter Natur sein soll, zwischen zwei Personen dolmetschen.

2. Eine Übersetzung eines Textes, womöglich pfadfinderischen Inhaltes, unter Verwendung eines Wörterbuches in angemessener Zeit liefern.

3. Einen einfachen Text unter Verwendung eines Wörterbuches in die Fremdsprache übersetzen.

4. Kenntnis der pfadfindertechnischen Spezialausdrücke (Uniformteile, Lager- und Ausrüstungsgegenstände usw.) in der Fremdsprache.

5. Nachweis, dass in der entsprechenden Fremdsprache Korrespondenz geführt wird (Briefe vorlegen).

FremdenführerIn

1. Anlegen einer Mappe über: Geschichte, Sehenswürdigkeiten, öffentliche Gebäude, wichtige Straßen, wichtige Verkehrsmittel, Brauchtum, Jugendherbergen, Campingplatz, kulturelle und Brauchtumsveranstaltungen, kulturelle Institutionen (z. B. Öffnungszeiten und Preise von Museen), typische Erzeugnisse des Heimatortes oder Bezirkes.

2. Zurechtfinden auf dem Bahnhof.

3. Besichtigungstour durch den Heimatort.

4. Die Behindertenfreundlichkeit des Heimatortes überprüfen.

Tanzen und Volkstanzen

1. Drei Volkstänze aussuchen und tanzen können (Vorschläge: Siebenschrittpolka, Kuckuckspolka, Webertanz, Rheinländer, Ennstaler Polka, Boarische Polka, Kreuzpolka, HiatamadI, Krebspolka)

2. Einen dieser Tänze mit der Patrulle einstudieren und aufführen.

3. Von eigenem Bundesland drei Trachten kennen und beschreiben können (Informationen sind im Heimatwerk erhältlich).

4. a) Fünf Paartänze kennen. (Das sind Tänze, die zu zweit getanzt werden)
b) Drei Reigentänze kennen. (Vorschläge: Banditanz, Sterntanz, Auftanz, Kronentanz, Mühlraditanz, Bauernsteirer, Sternpolka, Jägermarsch, Dreisteirer)

5. Bericht über die Entwicklung des Volkstanzes.

6. Ändere einen Volkstanz, sodass auch einE RollstuhlfahrerIn mitmachen kann.

Volkskunde

1. Zehn Volkslieder singen können, drei davon der Patrulle beibringen.

2. Fünf Volkssagen erzählen können.

3. Rezeptsammlung von mindestens zehn typischen österreichischen Speisen aus verschiedenen Bundesländern.

4. Anlegen einer Mappe mit Zeichnungen oder Bildern der wichtigsten österreichischen Trachten.

5. Mit der Patrulle einen Volkstanz einstudieren.

6. Zusammenstellen einer Mappe mit Überblick über typische Landschaften und Hofformen, Wahlfahrtsorte, volkstümliche Festbräuche.

Wegeskunde

1. Im Umkreis deiner Wohnung und des Heimes in der Stadt in einem Radius von 5 km, auf dem Land von 10 km, die Umgebung kennen.

2. Wissen, wo sich folgende Institutionen bzw. Personen befinden (bei a-c je mindestens zwei Adressen bzw. Orte):
a) Arzt, Tierarzt, Zahnarzt, Spitäler, Rote-Kreuz-Stationen und Apotheken
b) Feuerwehr, Polizei, Garagen und Parkplätze, öffentliche Fernsprecher, Postämter, Mechaniker
c) Taxistandplätze, Autobushaltestellen, Bahnhöfe (deren Fahrstrecken kennen) sowie die Ziele der nächstgelegenen Verkehrsmittel kennen (überprüfe auch die Möglichkeiten für Behinderte).
d) Pfadfinderheim, öffentliche Parkanlagen, Kirchen (die Gottesdienstzeiten wissen), Museen, Kinos, Theater, Hotels, Banken und Plätze und Gebäude von allgemeinem Interesse, Behinderteninstitutionen

3. Im Umkreis von 20 km die Namen und Lage der wichtigsten Orte, Stationen, Berge und Aussichtspunkte kennen und wissen, wie man hinkommt.

4. Das wichtigste aus der Geschichte dieser engeren Heimat und ihre Sehenswürdigkeiten kennen (Gebäude, Bäume, Tiere usw.).

5. Überprüfe die Behindertenfreundlichkeit deiner nächsten Umgebung.

Weltfreundschaft

1. Die Stellung Österreichs im Vergleich mit zwei anderen europäischen Ländern in Hinblick auf Geographie, Sprache, Bräuche, Geschichte kennen.

2. Aneignung von Kenntnissen über die Weltpfadfinderbewegung und den Weltbund der Pfadfinderinnen.

3. Entweder - Im Laufe von 6-12 Monaten mit einem ausländischen Jugendlichen korrespondiert und dessen Land dargestellt haben. (Bildbericht, Erzählung, Dias, Film oder andere Darstellungsart) - oder an einem Auslandslager oder einem Lager mit ausländischer Beteiligung und gemeinsamen Programm teilgenommen haben.

4. Die wichtigsten internationalen PfadfinderIinnen-Zentren kennen.

5. Die Begriffe Industrieländer, Dritte Welt, UNO, Kontinent erklären können.

6. Die großen Weltreligionen kennen.

Kritisches Auseinandersetzen mit sich und der Umwelt

Computer - EDV

1. Begriffe wie Hauptspeicher, Hardware, PC, Diskettenlaufwerk, Festplatte, Software kennen und deren Aufgabe mit einfachen

Worten erklären können.

2. Ein einfaches Programm in einer Programmiersprache nach freier Wahl schreiben und die verwendeten Befehle erklären können.

3. Die Notwendigkeit der Datensicherung erklären können.

4. Einfache Programme (Lernprogramme, Textverarbeitungsprogramme, Grafikprogramme u.a., jedoch keine Spiele) unter Ausnutzung der wichtigsten Funktionen nach dem Studium der Beschreibung bedienen können.

5. Vorgang der Programmerstellung erklären können (z. B. Aufgabenerfassung - Flussdiagramm oder Struktogramm - Programmlisting - testphase - Wartung).

6. Die Grundzüge des Datenschutzes erläutern können.

Forschen

Nimm an einem Forschungswettbewerb teil (z. B. Jugend forscht), oder führe eine Forschungsarbeit auf einem beliebigen Wissensgebiet durch und präsentiere die Ergebnisse.

 

 

 

 

Fotografieren

1. Einen Bericht oder Beitrag in einer Lager- oder Gruppenzeitung mit Fotos ausgestalten.

2. Ein Werbeplakat für den Schaukasten mit Fotos ausstatten.

3. Mit der eigenen Kamera eine Fotoserie erstellen, die das Leben auf dem Lager und die Landschaft um das Lager widerspiegelt.

4. Mindestens eine Innenraum-, eine Bewegungs-, eine Portrait-, eine Blitzaufnahme und einen Schnappschuss gemacht haben.

5. Die eigene Kamera bedienen und ihre Funktionen erklären können und über die Pflege der Kamera Bescheid wissen.

6. Begriffe wie Blende, Belichtungszeit und Filmempfindlichkeit kennen und erklären können und die wichtigsten Filmtypen kennen.

7. Erkläre das wichtigste Fotozubehör.

8. Diaserie zu einem frei gewählten Thema.

JournalistIn

1. Die Massenmedien und deren Wirkung kennen.

2. Den Aufbau einer Zeitung beschreiben, über die Hauptfunktionen der Presse sprechen und die verschiedenen Artikelarten

charakterisieren können.

3. Über den Aufbau eines Berichtes Bescheid wissen.

4. Anhand eines speziellen Berichtes folgendes aufzeigen:
a) Wie entsteht ein solcher Artikel (vom Ereignis bis zum gedruckten Artikel)?
b) Warum sind in verschiedenen Zeitungen diese Artikel möglicherweise ziemlich unterschiedlich?

5. Einen Bericht über eine pfadfinderische Aktivität verfassen und mit Hilfe der Truppleitung in einer lokalen Zeitung veröffentlichen (Pfarrblatt, Gruppenzeitung, Landesverbandszeitung, Bezirksleitung).

6. Mehrere Interviews zu einem selbst gewählten Thema und eines zum Thema Gesundheit machen und dem Trupp darüber ca. 15 Minuten berichten können.

Kunsthandwerk

1. Herstellen von zwei selbstentworfenen Gegenständen aus zwei verschiedenen selbstgewählten Materialien.

2. Eine Wanddekoration über ein vorgegebenes Thema herstellen.

3. Trocknen und Pressen von Blumen und darauf einen Tischschmuck, ein Gesteck oder Grußkarte herstellen.

 

Literatur

1. Über drei Bücher, die dich besonders beeindruckt haben (Inhalt, Gehalt, Beschreibung der Hauptfiguren) referieren. Warum sind es Lieblingsbücher?

2. Gemeinsam mit der Patrulle eine Leihbibliothek besuchen. - Gibt es dort auch Literatur über Behinderungen?

3. Aus drei Buchvorschlägen der Truppführung einen auswählen und wie im Punkt 1. beschreiben.

4. Ein Werk der klassischen Jugendliteratur kennen (Jules Verne, Karl May, Mark Twain, Astrid Lindgren, Selm Lagerlöff, Christine Nöstlinger, Charles Dickens, Erich Kästner, ..)

5. Über das Leben und bekannte Werke eines bekannten Schriftstellers Bescheid wissen.

Ökologie

1. Welche Gebiete gehören zum Aufgabenfeld der Ökologie? Was sind die Ziele dieser Wissenschaft? Auf welche Weise würdest Du den Anspruch "Zurück zur Natur" verwirklichen?

2. Beobachte ein Areal (in mindestens zwei Jahreszeiten), in welchem mehrere Pflanzen- und Tierarten vorkommen. Beschreibe deine Beobachtungen und erkläre die Nahrungskette in diesem Gebiet. Mache schriftliche Aufzeichnungen.

3. Lege einen Komposthaufen an und informiere Dich über die bakteriellen Vorgänge darin.

4. Fertige eine Skizze zur Erklärung des Wasserkreislaufes an und beschreibe sie.

RednerIn

1. Über den Einfluss eines/einer Redners/Rednerin sprechen und deren Gefahren anhand von Beispielen aufzeigen.

2. Teilnahme an einem Rednerwettbewerb.
oder
Ein Referat über ein selbstgewähltes Thema von ca. 5 Minuten vor dem Trupp halten.
oder
Ein Referat über die PfadfinderIinnen in einem außerpfadfinderischem Kreis halten (z. B. Schule, Jugendclub etc.).

3. Anlässlich eines Elternabends oder vor dem Trupp anhand einer Diaserie einen Lagerbericht gestalten.

4. Führe mit einem/einer Behinderten ein Gespräch.

Umweltschutz

1. Beweise anhand einer selbstgewählten Aktivität deine Einsatzkraft und Bereitwilligkeit für die Umwelt und erkläre deiner Patrulle dein Projekt.

2. Die wichtigsten Bäume und Pflanzen erkennen, charakteristische Eigenschaften kennen und über auftretende Schäden durch Umweltverschmutzung informiert sein.

3. a) Welche Probleme treten bei der Müll- und Abfallentsorgung zur Zeit auf? Was geschieht mit dem sortierten Müll? Gib für jeden Problemstoff eine Entsorgungsstelle an. Was ist Recycling?
b) Baue eine Mülltrennungsstelle und versorge sie verantwortungsvoll. Setze Aktionen zur Müllvermeidung.

4. Wähle einen der drei Punkte:
a) Erkläre das Problem des sauren Regens.
b) Erkläre die Entstehung des Ozonlochs.
c) Erkläre die Problematik des Atommülls.

5. Führe ein umwelt- und naturbewusstes Leben und versuche, anderen diese wichtige Einstellung und Lebensart zu vermitteln.

Wirtschaften

1. Über ein Monat ein Kassabuch über dein Taschengeld führen.

2. Einen Erlag- oder Zahlschein richtig ausfüllen und aufgeben können.

3. Für ein Wochenendlager oder Sommerlager bei der Erstellung der Einkaufsliste und beim Einkauf mithelfen.

4. Erkundige Dich über die aktuellen Preise für Grundnahrungsmittel und vergleiche diese Preise zwischen verschiedenen Geschäften in Deinem Heimatbezirk.

5. Suche Dir einen Gegenstand aus, den Du gerne kaufen würdest (Preis bis zu ca. Euro 145,--) und besorge Dir folgende Informationen über zwei verschiedene Firmenprodukte: genauer Preis, Garantiedauer, Qualität, Verfügbarkeit, Leistung, Anwendungsmöglichkeiten etc.

Einfaches und naturverbundenes Leben

Beschleichen

1. Unbemerktes Beschleichen eines gewissen Punktes, während der restliche Trupp "wacht". Es muss, an den Wächtern vorbei, der Punkt unbemerkt erreicht werden.

2. Beschleiche zwei Tierarten und beschreibe ihr Verhalten.

3. Praktischer Bau eines Tarnversteckes. Beobachte Tiere daraus und berichte darüber.

 

 

GärtnerIn

1. Kenntnisse über die Tätigkeiten des/der Gärtners/Gärtnerin und seine/ihre verschiedenen Aufgabenbereiche.

2. Aufzählung von einigen Gemüsesorten oder Beetpflanzen und deren Verwendung.

3. Kennen einiger Schädlinge und Pflanzenkrankheiten.

4. Grundkenntnisse über Aufzucht von Pflanzen im Glashaus bzw. Mistbeet.

5. Auf einer kleinen Gartenfläche oder in zwei bis drei Balkonkisten vier Gemüse- und Blumensorten vom Samen bis zur Reife betreuen.

6. Kenntnisse über biologischen Gartenbau, Düngung und Pflanzenschutz.

7. Grundkenntnisse über Zimmerpflanzenzucht. Drei Zimmerpflanzen lange gepflegt haben.

Insektenkunde

1. Das Wichtigste über die Einteilung der Insekten kennen und der am häufigsten vorkommenden Insekten in der engeren Heimat.

2. Die Gefahren der künstlichen Schädlingsbekämpfung aufzeigen.

3. Einiges von der Lebensweise und den verschiedenen Entwicklungsstufen der Insekten beobachten. Berichte, Zeichnungen oder Fotos in einem Logbuch sammeln.

4. Insektenstiche und Allergien.

Kochen

1. Für die Patrulle den Speiseplan für drei Hauptmahlzeiten zusammenstellen und als Chefkoch bei der Essensvorbereitung tätig sein.

2. Einkauf, Verpackung und Ausgabe einer Tagesverpflegung für einen Ausflug vom Lager aus oder Zusammenstellung, Einkauf und Vorbereitung eines kalten Buffets für eine Gästeeinladung (innerhalb eines Lagers für mindestens 20 Personen).

3. Eine Mahlzeit für zwei Personen ohne Geschirr im Freien kochen (ohne Alufolie).

4. Einen Speisezettel für ein zweitägiges Patrullenlager erstellen (mit Mengenangabe).

5. Über die sachgemäße Aufbewahrung der Lebensmittel am Lager Bescheid wissen.

6. Über die Hygiene beim Kochen und im Bereich der Küche Bescheid wissen.

7. Koche ein Diätessen.

Pflanzenkunde

1. Grundbegriffe der Botanik (Formen und Aufgaben der Wurzeln, Sprosse, Blätter und Blüten, Bestäubung und Befruchtung) kennen.

2. In einem Beet oder Glashäuschen Blumen und Gemüse anpflanzen und die Pflanzen beobachten (Aufzeichnungen).

3. Übersicht über das Pflanzenreich, vollkommen und teilweise geschützte Pflanzen, Giftpflanzen, die bekanntesten Heilkräuter der engeren Heimat, Pflanzenschutz kennen.

4. 10 Pflanzen mit Hilfe eines Bestimmungsbuches erkennen können.

5. Je 10 Sträucher, Bäume und Blumen in der Natur erkennen.

Spurenlesen

1. Kimspiele
a) Sehen: 30 Gegenstände zwei Minuten lang betrachten und sich mindestens 25 merken können.
b) Riechen: Von 10 häufig gebrauchten Flüssigkeiten, Materialien oder dergleichen 8 erkennen können.
c) Hören: Von 12 häufig vorkommenden Geräuschen 9 sicher erkennen können.
d) Schmecken: Von 10 häufig gebrauchten Lebensmitteln, Gewürzen, Flüssigkeiten oder dergleichen 8 erkennen können.
e) Tasten: Von 8 gebräuchlichen Gegenständen 6 sicher erkennen können.

2. 10 verschiedene Tierspuren erkennen und benennen können.

3. Sechs Gipsabdrücke von Blättern, Tierspuren und Reifenprofilen selbst anfertigen können. Davon mindestens zwei von freilebenden Tieren. Die Abdrücke sind mit Datum und Fundort zu markieren.

4. Einer mittels Boden- und Waldläuferzeichen und Fußabdrücken gelegten Spur (bestehend aus mindestens 40 Zeichen) auf ca. 1.000 bis 1.500 Meter folgen können. Mindestens 35 Zeichen finden können.

Sternenkunde

1. Himmelsrichtungen mit Hilfe der Sterne bestimmen.

2. Unser Sonnensystem beschreiben und einige Planeten zeigen können.

3. Ein Observatorium oder Planetarium besuchen.

4. Die wichtigsten Instrumente zur Erforschung des Weltalls kennen (Linsenfernrohr, Spiegelteleskop, Radioteleskop).

5. Häufige Beobachtungen des Nachthimmels mit Hilfe einer Sternkarte und einfacher optischer Hilfsmittel (z. B. Feldstecher), Festhalten der scheinbaren Bewegungen von Mond und Planeten vor dem Himmelsgrund auf einfachen Skizzen oder Sternkarten.

6. Die wichtigsten Sternbilder und hellsten Sterne kennen und bezeichnen können.

Tierkunde

1. Welche Tiere kommen in der engeren Heimat vor?

2. Wissen um das Verhalten gegenüber in freier Wildbahn lebender Jungtiere.

3. Was ist Artenschutz? Suche Dir drei unter Schutz stehende Tiere aus, von denen je eines in der Luft, am Land oder im Wasser lebt und beschreibe deren Vorlieben. Die ausgewählten Tieren sollen in unserer Heimat vorkommen.

4. Verhalten bei Unfällen von Tieren (Anschrift des nächsten Tierarztes, Tierschutzverein).

5. Der Patrulle die Lebensgeschichte des Patrullentieres näher bringen.

6. Anbringen von drei selbstgebauten Nistkästen für Vögel im Freien.

7. Informiere dich über Tierschutz.

Vogelkunde

1. Bezeichnung der einzelnen Teile des Vogelkörpers.

2. Einteilung der Vogelwelt. Von den heimischen Vogelarten sind einige Vertreter zu nennen.

3. Ein Nistkasten und ein Futterhäuschen bauen. Vogelfütterung im Winter, stetige und vernünftige Durchführung.

4. Aussehen und Lebensweise von acht heimischen Vögeln aus verschiedenen Lebensräumen (Gebäude, Garten, Wald, Wasser) kennen und schriftlich darlegen.

5. Ein Logbuch über Beobachtungen von Vögeln führen (Stubenvögel am Futterhäuschen, Abflug und Wiederkehr der Zugvögel, Nestbau, Aufzucht der Brut; Ort, Tages- und Jahreszeit, Wetterlage sind dabei zu beachten).

6. Gefahren der Vogelwelt in unserer Heimat; Nutzen der Vögel,

Vogelschutz.

Bereitschaft zum Abenteuer des Lebens

Bergsteigen

1. Gesundheitliche Eignung zum Bergsport haben.

2. Die Ausrüstung für eine dreitägige Bergwanderung mit Übernachtung in Hütten zusammenstellen.

3. Erste Hilfe - Erprobungen der l. Klasse ablegen.

4. Berge des Heimatbundeslandes kennen und benennen können.

5. Die heimischen Wetterverhältnisse und die Gefahren der Berge kennen.

6. Drei Bergtouren über je einen Tag machen und darüber berichten (Angaben über zurückgelegte Kilometer, Höhenunterschiede, Rast und Übernachtungsplätze, ...)

7. Eine Bergtour über ein Wochenende durchführen.

Lagern

1. Einen Rucksack für ein Sommerlager und für ein Wochenendlager für eine Person packen.

2. Ausrüstung und Lebensmittel für das Wochenendlager einer Patrulle zusammenstellen.

3. Die Gesichtspunkten, nach denen man einen Lagerplatz für die Patrulle oder den Trupp auswählt, wissen und in groben Zügen die Einteilung und Lage von Zelt, Latrine usw. beschreiben können.

4. Nach einem Patrullenlager alle Spuren verwischen.

5. Den Aufbau, Abbau und das Verpacken eines Patrullenzeltes leiten; kleine Schäden ausbessern.

6. Bau einer einfachen Dusche. Wissen über die Wichtigkeit der Hygiene auf Lagern.

7. Bau und Verwendung von Nass- und Trockengruben, Wissen um die richtige Beseitigung von Abfällen.

8. 15 Zeltnächte auf mindestens drei verschiedenen Pfadfinderlagern verbringen.

9. Vier Mahlzeiten für die Patrulle kochen.

10. Sei deinem/deiner LeiterIn beim Leiten eines Lagerfeuers behilflich (z. B. Lieder und Rufe aussuchen und anstimmen).

11. Schlüpfe bei einer Aktivität am Lager in die Rolle eines/einer Behinderten (Rollstuhl, verbundene Augen usw.)

Pionier

1. Knoten und Bünde der l. Klasse.

2. Einwandfrei mit Axt und Säge, Spaten, Messer, Steinmeisen und Bohrer umgehen können und die Sicherheitsregeln kennen.

3. Ein Turm- oder Brückenmodell herstellen.

4. Einen wichtigen Teil beim Bau und Errichten von mindestens zwei Konstruktionen der folgenden Art beitragen:
a) Lagerküche
b) Fahnenmast
c) Turm
d) Brücke
e) Seilbahn
f) hochgebautes Zelt
g) Lagerdusche
h) Rollstuhlschaukel

5. Verschiedene Lagergegenstände anfertigen.

Seemann/-frau

1. 15 Minuten Dauerschwimmen und 15 m Bergen eines etwa gleich schweren Menschen, richtiger Gebrauch von Schwimmwesten.

2. Behandlung eines Geretteten.

3. Grundvoraussetzungen erfüllen, um ein Wasserfahrzeug (Segelboot oder Ruderboot) sicher am Wasser bewegen zu können.

4. Die Anzeichen für Wetteränderungen kennen und beachten. Über Sturmwarneinrichtungen Bescheid wissen.

Signalisieren

Einen Klartext von mindestens 150 Buchstaben senden und empfangen können. EinE zweiteR PfadfinderIn darf beim Senden ansagen und beim Empfang schreiben. Es sind beim Senden und Empfangen der Meldungen jeweils 10% Fehler gestattet.

1. Morsen mit Flagge: Auf 400 m Entfernung 20 Buchstaben pro Minute

2. Morsen mit Licht: Auf 200 m Entfernung 20 Buchstaben pro Minute

3. Morsen mit Summer: 30 Buchstaben pro Minute, wobei die Gegenstation nicht gesehen werden darf.

4. Kenntnis der Betriebszeichen

5. Alpines Notsignal

Waldkraft

1. Ein Logbuch durch eine Jahreszeit führen und Beobachtungen über Pflanzen, Bäume, Blumen, Vögel oder andere Tiere festhalten (Fotos, Zeichnungen, gepresste Blumen, ...)

2. Aus natürlichen Material eine Hütte bauen und allein oder mit einem/einer anderen PfadfinderIn (nicht 1. Klasse) darin schlafen.

3. Eine Mahlzeit in drei Gängen (Suppe, Hauptspeise, Nachspeise) geschirrlos zubereiten (mit Wildgemüse) ohne Alufolie.

4. Wenigstens zwei Sommerlager mit GUSP verbracht haben. Zwei Zeltnächte allein oder zu zweit verbracht haben.

5. In unbekanntem Gelände ohne Landkarte, nicht auf Straßen und ohne jemanden zu fragen, nach Kompass, bei Tag ein 5 km entferntes, vom Start unsichtbares Ziel erreichen.

6. Heimische Holzarten und ihren Wert als Brennholz kennen.

7. Die Erprobungen Knoten und Bünde der l. Klasse ablegen.

8. Die Gefahren schlechten Wetters kennen, ebenso die einfachste Art, Trinkwasser zu desinfizieren.

Wandern

1. In einer Reihe von Wanderungen (mit Erlaubnis der Eltern) zu zweit oder mit der Patrulle, insgesamt mindestens 60 km zurücklegen. Es müssen dies mindestens vier Wanderungen, höchstens acht Wanderungen sein.

2. Über alle Wanderungen einen kurzen Wegbericht, über eine Wanderung einen genauen Wegbericht mit Wegskizze verfassen.

3. Erste Hilfe Erprobungen der l. Klasse ablegen, Wissen über körperliche Überlastung bei Wanderungen und Gesundheitsregeln

auf Wanderungen (Einlegen von Pausen, Trinken, Essen etc.).

4. Mit Karte und Kompass umgehen können (Mindestkenntnisse l. Klasse).

5. Wissen über Ausrüstung und Bekleidung für Wanderungen.

6. Eigene Marschgeschwindigkeit in verschiedenem Gelände kennen.

7. Naturschutzbestimmungen der näheren Heimat kennen.

8. Die wichtigsten Wetterregeln beherrschen.

9. Die drei wichtigsten alpinen Vereine und die wichtigsten Schutzhütten in der näheren Heimat kennen.

10. Planung einer Patrullenwanderung (mit Hilfe der LeiterInnen).

Schöpferisches Tun

Handarbeiten

1. Allgemeine Kenntnisse über folgende Werkstoffe und Arbeitsgeräte für diese aufweisen: Wolle, Garne, Schnüre, Stoffe, Filz, ...

2. Fünf Strickmuster beherrschen und eines entwerfen.

3. Ein Paar Fäustlinge und ein Paar Socken stricken.

4. Nähen: mit der Hand und mit der Nähmaschine. Ein Halstuch oder einen Patrullenwimpel entwerfen und nähen.

5. Kenntnis von fünf Stickstichen und ein Werkstück nach eigenem Geschmack herstellen.

6. Namen in Ausrüstungsgegenstände sticken.

7. Stopfen und Knopf annähen können.

Lagerfeuerkunst

1. Vortrag auf einem Instrument, von einem Tanz, einem Lied oder verschiedenen Rufen.

2. Vortrag eines Gedichtes, einer Geschichte, einer Szene ohne Wort (Pantomime) nach vorgegebener Situation (5 Minuten Vorbereitung).

3. Eine Nummer für eine Lagerfeuerdarbietung oder Elternabend - Mindestlänge der Vorführung drei Minuten - selbst erdenken, den Text schreiben, mit der Patrulle einstudieren und beim Lagerfeuer oder dergleichen vorführen.

4. Hierfür die Kostüme der Mitwirkenden behelfsmäßig herstellen und gegebenenfalls die Mitwirkenden behelfsmäßig schminken.

5. Ein Lagerfeuerprogramm mit Hilfe der Truppleitung zusammenstellen (lustiger, ernster, feierlicher Teil).

6. Eine Sammlung von Lagerfeuernummern anlegen und ordnen. Diese ständig ergänzen. Bei der Abnahme sollen mindestens 25 Nummern vorgewiesen werden.

7. Durchführen von 3 verschiedenen Singspiele.

Malen und Zeichnen

1. Bleistiftskizze von Gegenständen in rein sachlicher, naturgetreuer Darstellung anfertigen.

2. Zwei Arbeiten in verschiedenen Techniken (Deck-, Ölfarben, Kreide, Aquarell, Filz-, Buntstifte, Tusche oder andere) mit freier

Themenwahl erstellen.

3. Entweder einen Linolschnitt oder einen Kartoffeldruck (mindestens A5) mit freiem Thema herstellen.

4. Einen Plakatentwurf mit Schrift und Bild (Format mindestens A2) machen.

5. Eine Glückwunschkarte basteln.

6. Das Logbuch mit Illustrationen versehen.

7. Unterschiede der verschiedenen Epochen kennen und erklären können.

Modellbau

1. Anfertigen eines Einzelmodells oder einer Modellgruppe (Lagermodell, Modelleisenbahn) aus Holz, Kunststoff oder Metall

unter Angabe des Maßstabes.

2. Bemalen der Modelle in Originalfarbe oder Verwendung von Streumaterial.

3. Beschriften des Modells bzw. Anfertigen einer Modellbeschreibung allgemein verständlich.

 

Musik

1. Notenschrift im Violinschlüssel beherrschen.

2. Grundbegriffe aus der Musiklehre (Dur-/Mollsystem, Vorzeichen, Dreiklänge, Intervalle) beherrschen.

3. Selbst ein Instrument spielen und sich weiterbilden.

4. Im Rahmen der Gruppe (des Trupps) oder in einer Behinderteninstitution mit dem Instrument solistisch oder als Begleitung in Erscheinung getreten sein.

5. Ein Konzert besuchen.

6. Österreichische MusikerInnen aus verschiedenen Musikrichtungen an Hand von Beispielen vorstellen.

Sammeln

1. Eine systematisch geordnete Sammlung besitzen, deren Bestand seit mindestens einem Jahr nachgewiesen werden muss (z. B. Münzen, Briefmarken, Zündholzschachtelbilder, Steine, Pflanzen, Ansichtskarten, ...).

2. Erklären, warum er/sie sich mit dieser Sammlung beschäftigt und wozu die Sammlung verwendet wird.

3. Eine dem Alter entsprechende Systematik in der Ordnung der Sammlung nachweisen und eine gediegene Ausführung der

Sammlung (Katalog, Beschriftung usw.) nachweisen.

4. Den Nachweis erbringen, dass mit mindestens drei Personen, die als Sammler im gleichen Sachgebiet tätig sind, ein Austausch von Sammelstücken und Erfahrungen geführt wird.

5. Die Sammlung der Gruppe oder anderen Interessierten zeigen und theoretische Kenntnisse aus dem Sammelgebiet nachweisen, die der Alters- bzw. Schulstufe entsprechen.

Schauspielen

1. Entweder - in einem Kasperltheater, Schattenspiel oder Videofilm mitwirken.
- in einem Theaterstück von mindestens 15 Minuten mitwirken.
oder - in einem abendfüllenden Theaterstück eine Sprechrolle übernehmen.

2. Dem Trupp als "SchauspielerIn" zur Verfügung stehen.

3. Einen Theaterbesuch absolvieren.

4. Einen Videoclip von einer Aktion mit Behinderten und Nichtbehinderten herstellen.

Singen

1. Die menschlichen Stimmlagen kennen.

2. Ein einfaches, unbekanntes Lied vom Blatt singen können.

3. Der Patrulle ein neues Lied beibringen.

4. Mit dem Trupp einen Kanon einstudieren und ihn am Lagerfeuer selbst leiten.

5. Die zweite Stimme zu mindestens drei Liedern singen können.

6. Eine Liste von 50 Liedern anlegen, die gekonnt werden. Diese Liste soll enthalten: Pfadfinderlieder, Wanderlieder, Morgen-, Abendlieder, Jahreskreis, Messlieder, Kanons, Spirituals.

7. Mit Hilfe von Liederbüchern die Lieder für eine pfadfinderische Veranstaltung zusammenstellen und diese dann einstudieren.

Werken

Aus drei verschiedenen Materialien nach freier Wahl je einen Gegenstand - ebenfalls nach freier Wahl - herstellen, wobei es wirkliche Gebrauchsgegenstände sein müssen.

 

 

 

 

Leben aus dem Glauben

Ministrieren

1. Regelmäßiges Ministrieren in der Heimatpfarre.

2. Ministrieren bei religiösen Pfadfinderveranstaltungen und Mithilfe bei den Vorbereitungen dazu (z. B. Lagermesse).

3. Bei der Vorbereitung für eine Meßfeier und für eine Sakramentspendung helfen (Taufe, Eheschließung, Krankensalbung).

4. Bei einer Gemeinschaftsmesse den Lektor machen.

5. Information über kirchliche Berufe geben können (Pfarrer, Kaplan, Diakon, Religionslehrer, Pastoralassistentin, Pfarrassistent, Mesner, Organist usw.).

Kirchengeschichte

1. Überblick über die wichtigsten Religionsgemeinschaften in Österreich und deren wesentlichen Unterschiede geben.

2. Grobe Übersicht über die Geschichte der Ausbreitung des "christlichen Glaubens" in Osterreich geben.

3. Mappe über die Geschichte der Pfarre und deren kirchlichen Bauwerke (Kirchen, Kapellen, Marterl, Wegkreuze etc.) anlegen.

4. Grundriss-Skizze einer Kirche anfertigen, aus der die wichtigsten Bauabschnitte erkennbar sind. Stelle einen Bezug zur entsprechenden Zeit her und erkläre die Bedeutung und Funktion dieser Bauabschnitte.

Liturgie

1. Einen Wortgottesdienst vorbereiten und die Bedeutung der Eucharistiefeier für die Gläubigen sagen können.

2. Die wichtigsten Bücher für die Feier der Heiligen Messe kennen und richtig verwenden können.

3. Die wesentlichen Abschnitte des Taufritus nennen und deren Bedeutung für das Leben erklären können.

4. Christliche Formen der Gottesverehrung kennen: Anbetung - Bitte - Lohn - Dank - Buße.

5. Gebetformen kennen: freies Gebet, Gebetsformeln, Meditation; Gemeinschaftsgebete sagen können. Bei anderen Religionen sind mit Unterstützung eines Geistlichen dieser Religion die oben stehenden Anforderungen entsprechend umzusetzen.

Körperbewusstsein und körperliche Leistungsfähigkeit

Eislaufen

1. Folgende Pflichtfiguren vorführen: - Achter vorwärts
- Achter rückwärts
- Schlangenbogen
- Dreier (Figur)
- Wende

2. Eine Kür freier Wahl von mindestens zwei Minuten mit mindestens drei verschiedenen Figuren vorführen.

3. Über die Pflege von Eislaufschuhen Bescheid wissen.

Radfahren

1. Entweder - Radfahrprüfung
Oder - die gesetzlichen Bestimmungen der geltenden StVO für RadfahrerInnen und die allgemeinen, jeder betreffenden Verkehrsbestimmungen genau kennen und anhand von gestellten Situationen jederzeit richtig anwenden können.
- Sein Rad (oder eines, das regelmäßig benützt wird) in einwandfreiem, voll verkehrstüchtigen Zustand haben.
- Bei einer Geschicklichkeitsprüfung folgendes Können nachweisen:
Slalomfahren fahren zwischen Keulen oder Verkehrshüten, Balkenfahren, Achterfahren, Fahrt ohne Fehler durch einen eng gesteckten Verkehrsschilderwald.

2. Im Laufe eines halben Jahres Radtouren von mindestens 150 km unter Kontrolle gemacht haben, wobei eine Mindestlänge von 30 bis 50 km (mit kleinen Pausen) und eine Höhendifferenz von mindestens 300 m pro Fahrt zu erbringen sind.

3. Fahrradschlauch wechseln und einen Patschen picken können.

4. Fahrradpflege und diverse Reparaturen durchführen.

Reiten

1. Welche Hauptgruppen von Pferden gibt es?

2. Definiere die Begriffe Kaltblut, Warmblut und Vollblut.

3. Zeige und benenne die drei Körperpartien des Pferdes.

4. Erzähle etwas über die wichtigsten Futtermittel.

5. Bescheid wissen über häufige Pferdekrankheiten.

6. Ein Reitpferd in allen Gangarten reiten.

7. Pferd satteln, zäumen, vor und nach dem Reiten pflegen und versorgen können.

8. Sprung über ein 80 cm hohes Hindernis.

9. Eine einfache Kür mit folgenden Figuren reiten können: drei Gangarten, Volte, einfache Schlangenlinie, rückwärts richten.

Schifahren

1. Schi wachsen und pflegen können.

2. Verhaltensregeln für Pisten und Liftanlagen kennen und richtig anwenden können. Warnzeichen kennen!

3. Anhand der Farbgebung den Schwierigkeitsgrad der Piste erkennen und für das eigene Können richtig einschätzen können.

4. Verhalten vor Beginn des Schifahrens: richtiger Konditionsaufbau, Aufwärmen, nach Verlassen des Lifts.

5. Schneepflug, Stemmbogen, Hangschrägfahrt, Parallelschwung und Halteschwung nach links und rechts vor einem gegebenen Hindernis können.

6. Erste Hilfe bei Knochenbrüchen, Erfrierungen, Sonnenbrand.

7. Alpines Notsignal kennen.

8. Bescheid wissen, wie durch Schifahren die Umwelt geschädigt wird.

Schwimmen

Nachweis des Allround-Schwimmabzeichen.

 

 

 

 

Teamwork

1. Du und Dein Verhalten bei Gesprächen
a) Finde heraus, bei welchen Gesprächsregeln Du Probleme hast. Bemühe Dich, gerade diese im Patrullenrat einzuhalten.
b) Versuche alle GesprächsteilnehmerInnen mit einzubeziehen und sie zum Mitreden zu ermuntern.
Hilf mit, Entscheidungen zu treffen, mit denen alle einverstanden sind.

2. Du und Dein Patrullenamt
a) Leite Deine Patrulle bei einer Aktion (mindestens ? Tag), bei der Dein Patrullenamt im Vordergrund steht. Überlege danach mit den anderen Patrullenmitgliedern, was gut/weniger gut funktioniert hat und was Euch gut/nicht gut gefallen hat.
b) Sprich, nachdem Du schon mindestens ein halbes Jahr Dein Patrullenamt ausgeführt hast, mit Deinen LeiterInnen und Deiner Patrulle über Dich und Dein Patrullenamt.

3. Du und die Zusammenarbeit in Deiner Patrulle
a) Erlerne verschiedene Methoden (Du findest viele im Joker!) zur Ideenfindung, Entscheidungsfindung und Rückschau. Setze diese auch in Deiner Patrulle ein.
b) Bereite als KornettIn oder gemeinsam mit ihm/ihr mindestens vier Patrullenräte vor (Themenliste, Raumgestaltung, ...) und gestalte sie aktiv mit. Beteilige Dich auch sonst intensiv an Euren Patrullenräten.

4. Du und Deine Verantwortung als GUSP Nimm regelmäßig an den Heimstunden teil. Verständige bei Verhinderung rechtzeitig ein anderes Patrullenmitglied und gib Elterninformationen verlässlich an Deine Eltern weiter.

Freies Spezialabzeichen

1. Diskutiere mit Deinem/Deiner TruppleiterIn über Dein persönliches Interessensgebiet, das nicht durch die bestehenden Spezialabzeichen abgedeckt wird. Gehe dabei besonders auf die Fragen ein:
- Was ist wesentlich?
- Zu welchem Schwerpunkt lässt sich Dein Interessensgebiet zuordnen?
- Wie lange befasst Du Dich schon damit?
- Welche Tätigkeiten/Aktionen willst Du zur Erreichung dieses Spezialabzeichens durchführen?

2. Entwickle gemeinsam mit Deinem/Deiner TruppleiterIn ein Programm, indem Du Dein Interessensgebiet Deiner Patrulle oder dem Trupp im Heimabend oder am Lager näher bringst.

3. Überlege Dir, wie Du Deine speziellen Fähigkeiten in Deiner Patrulle und im Trupp sinnvoll einsetzen bzw. weiter vermitteln kannst. Du kannst maximal ein freies Spezialabzeichen erwerben, und es gilt nicht für den Buschmannsriemen.

Buschmannsriemen

Voraussetzungen neben persönlicher Eignung:
- l. Klasse
- Spezialabzeichen TEAMWORK
- 3 weitere Spezialabzeichen aus verschiedenen Schwerpunkten.

 

 

 

 

 

Mit freundlicher Genehmigung übernommen von der Homepage der Gruppe Wien 7, www.7er.at (25.Sept. 2003).

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 27. März 2009 um 21:41 Uhr
 
 
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